Ich krieg’ das Kotzen! || Neuseeland #053
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Jeder Tag eine neue Herausforderung

Hey,

ich bin Laura und nutze hier die Möglichkeit einen Gastartikel zu schreiben! Nach dem Abi im Sommer bin ich direkt nach Neuseeland geflogen und nun seit 7 Wochen hier. Nun möchte ich euch gerne erzählen, wie ich meine erste Zeit hier erlebt habe:

Als ich im Flieger saß war mir klar, dass es alleine auf der anderen Seite der Welt bestimmt nicht einfach werden würde. Englisch hatte ich nach der zehnten Klasse abgewählt (ich weiß, ziemlich dämlich), außerdem bin ich nicht gerade der super selbstbewusste Typ, sondern in neuen Situationen eher verunsichert. Was dann aber auf mich zukommen würde, damit hatte ich nicht gerechnet! Denn meine ersten Wochen liefen nicht gerade wie am Schnürchen. Es gab einen Feueralarm im Hostel, ich blieb im Fahrstuhl stecken, die Bank schickte meine Bankkarte per Post, anstatt wie sie wie bei allen anderen auch, mir einfach zu geben. Nachdem ich die Karte dann endlich erhalten hatte, zog der Bankautomat diese dann direkt ein. Man teilte mir mit, dass es nicht mein Fehler gewesen sei, nur ein Problem mit dem Automat. Auch zu meinem Vodafone-Account hatte ich keinen Zugang, der Mitarbeiter gab es nach einer Stunde auf, er wusste auch nicht mehr weiter. Auf dem Rückweg von Vodafone sprang ein obdachloser Mann vor meiner Nase vor einen Bus (der Bus hat zum Gück noch rechtzeitig gebremst, der Mann würde spater von der Polizei mitgenommen). Ich hasste Auckland und schaffte mir daher so schnell wie möglich ein Auto an. Auf dem ersten Campingplatz angekommen wurde ich dann erstmal richtig krank. Es regnete und ich lag frierend, alleine in meinem Auto und wollte einfach nur nach Hause.

Jetzt denkt ihr euch bestimmt: warum verdirbt sie mir jetzt meine Vorfreude auf mein Auslandsjahr? Nein, ich will hier auf keinen Fall etwas schlecht reden! Denn ich bin nicht nach Hause gefahren, sondern hab mich durchgekämpft! In vielen Blogartikeln werden immer nur die Highlights dargestellt, Instagramfotos zeigen immer nur glückliche Leute im Sonnenschein und die Menschen erzählen immer nur, wie toll ihr Jahr war!

Direkt am ersten Morgen habe ich entschieden, dass ich nicht bei dieser Wwoofingstelle bleiben wollte. Als ich den Hausschlüssel in den Briefkasten legen wollte, wurde diese Entscheidung noch einmal bestätigt.

Ich möchte mit diesem Beitrag einfach zeigen: es kann auch Mal Scheiße laufen und wenn es bei dir gerade nicht gut läuft, dann bist du damit nicht alleine! Aber es lohnt sich, nicht aufzugeben! Und man wächst so sehr mit jeder neuen Herausforderung! Auch meine erste Wwoofing-Erfahrung war eine Katastrophe. Ein völlig verdrecktes Haus und unmögliche Zustände. Ich habe diese Stelle direkt wieder verlassen und mir einen neuen Platz gesucht, wo ich dann eine wunderbare Zeit hatte! Die Familie bei der ich im Moment bin, hätte mich zu Beginn meiner Reise völlig an meine Grenzen gebracht, aber heute kann ich damit umgehen! Eben wurde mir zum Beispiel eine halbe Stunde lang erklärt, wie man mit einem Dosenöffner eine Dose öffnet….ich scheine wohl ziemlich inkompetent zu wirken, wenn man mir mit meinen 18 Jahren nicht zutraut eine Dose zu öffnen… Aber ich habe gelernt in solchen Situationen einfach ruhig zu bleiben und mich darauf einzulassen.

Uiuiui der Artikel ist ein bisschen lang geworden….ich hoffe du hast verstanden, was ich dir mitgeben wollte: Gib nicht auf, es lohnt sich!

Wenn du mehr erfahren willst schau gerne auf meinem eigenen kleinen Blog vorbei: www.meinereisenzl.wordpress.com

Oder hinterlass deine Fragen in den Kommentaren!

Cheers

Laura

Laura
Laura
Kaum hat Laura ihr Abitur in der Tasche, schon reist sie auf der Suche nach neuen Abendteuern durch Neuseeland. Sie liebt alles was mit Adrenalin zu tun hat und verbringt liebend gerne Zeit in der Natur.

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