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12. September 2018
Die Neuseeländische Mentalität || Neuseeland #055
17. September 2018

07.09.

Wir gehen heute den Rest meines Geburtstags Geschenkes einlösen: Eine Massage! <3 Etwas unentspannt betrete ich das Spa. Ich habe die 40$ Parkgebühren im Hinterkopf, die ich für ein paar Stunden blechen musste. Wucher!

Die Massage selbst war aber tierisch entspannend. Habe mich nach langem hin- und her zwischen der Schwangerschaftsmassage dann doch für die Schwedische entschieden. Den Abschluss bildet ein privater Whirlpool, mit dem ich das halbe Zimmer unter Wasser setze:

Jule zieht sich schon an. Ich spiele, wie es mein Alter zulässt, noch ein wenig mit den Knöpfen des Whirlpools rum. Plötzlich überrascht mich eiskaltes Wesser von oben. Ein kurzer Blick in diese Richtung bestätigt meine Vermutung: Ich habe die Duschbrause aktiviert. Und mit fehlendem Duschvorhand das halbe Massage Zimmer nass gemacht.
Schnell raus!

08.09.

Wir haben unsere letzte Nacht in AirBnB genossen. Doch trotzdem weiß ich schon jetzt: Ich werde das beheizbare Bett vermissen. Ich gebe mir selbst das Versprechen mein deutsches Bett in einigen Monaten mit diesem Feature upzugraden.

In Wellington versuchen wir möglichst viel zu sehen, ohne Geld für einen Parkplatz auszugeben. Das endete nur leider auf der Polizeiwache…
Kleiner Spaß. Wir haben einen Hollywood ähnlichen “Wellington” Schriftzug entdeckt, uuuuuund (mein absolutes Highlight heute) eine 10m hohe Schaukel, die versteckt im Wald hing. Beim Schaukeln am Hang findet man sich plötzlich über 20m in der Luft. Wahnsinn!

Man nennt mich auch Tarzan. König des Dschungels.

09.09.

Irgendwo zwischen Palmerston North und Wanganui gibt es schöne, runde, mit Moos bewachsene Felsen. Diese wollen wir uns anschauen. Dazu geht es mit dem Auto über mehrere Weiden mit Schafen. Zwischen all den lebenden mit ihren Jungen sehen wir auch einige tote Lämmchen. Sie waren wahrscheinlich zu schwach, sind in ihrer Fruchtblase erstickt oder oder oder. Seit ich Kälbchen von der Geburt an begleitet habe überrascht mich auf dem Themengebiet so schnell nichts mehr: Mutter Natur.

Die Wanderung zu den Felsen war ein Traum. Denn auf dem Weg über die ganzen Weiden hatte ich einen Freund: Ein frisch geborenes Lämmchen. Als wir uns näherten düste die Mutter davon. Das kleine kam neugierig näher. Klar, dass ich mit ihm direkt ein Fotoshooting der besonderen Art veranstaltet habe.
Als ich dann soweit war – oder mich Jule entnervt weiterzog – rannte uns der Kleine hinterher. Rannte! Er war schneller, als wir im normalen Tempo. Dabei blökte er unaufhörlich vor sich hin. Hab dann irgendwann angefangen zurück zu blöken. Pech für Jule dass sie kein Blökisch spricht. Nach einiger Zeit verdrehte sie die Augen. Naja. Sie fühlte sich wohl ausgeschlossen weil sie unserer Konversation nicht beiwohnen konnte. Ich werde ihr diese Sprache in den nächsten Tagen mal beibringen…

10.09.

Zwischen Wanganui und New Plymouth nehmen wir noch alle Sehenswürdigkeiten mit. Halten in einem kleinen Örtchen um im Café FiveCrowns zu spielen. Mittags kommen wir dann in New Plymouth an und entscheiden kurzfristig, dass wir morgen den aktiven Vulkan vor Ort besteigen könnten. Nach langer Planung von … 5 Minuten … haben wir uns dann schnell mit Lebensmitteln eingedeckt, um uns später am Abend belegte Brötchen schmieren zu können. Laut unserer “Planung” sind wir morgen schließlich 10h unterwegs. Puh!

11.09.

Wir brechen früh auf. Machen uns zuvor aber noch Punsch, den wir zusammen mit der ersten Mahlzeit des Tages auf der ersten und letzten Hütte auf unserem Weg einnehmen wollen. Doch schon bevor wir diese Hütte erreichen, wird uns klar, dass unser Vorhaben zum Scheitern verurteilt ist.

Richtig. Auf der Hälfte des Berges und nach 4 Stunden des mühsamens Quälens beschließen wir umzukehren. Ich bin aber noch nicht ganz zufrieden. Wegen der guten Aussicht will ich nicht nach ganz oben. Nein. Ich will ein Foto schießen, das nicht viele vor mir geschossen haben. Dieses Ziel werde ich nicht mehr schaffen. Das ist mir klar. Trotzdem soll es sich irgendwie für mich gelohnt haben. Also lasse ich Jule mit einer unterwegs getroffenen Bergsteigerin zurück und besteige das Eis noch weitere 20 Minuten: Mein letzter Versuch, ein halbwegs schönes Foto zu schießen. Naja.
Das Bild überzeugt mich weniger, als das Video 😉

12.09.

Wieder mal ein kompletter Tag in der Bücherei. Ich muss das Video von gestern schneiden, den heutigen Blog schreiben – und: Den Blog fertigstellen, der den Verkauf unserer Autos hoffentlich erleichtert.

 

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Anton Neubert
Anton Neubert
wurde 1998 in der Main Metropole Frankfurt geboren. Er liebt es zu reisen und zu fotografieren. Seit Anfang 2017 bloggt er über seine Neuseeland Reise und über verlassene Orte, welche ihn besonders in seinen Bann ziehen.

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