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18. Oktober 2017
Gutes und Schlechtes || Neuseeland #004
11. November 2017

Puh! Das Bloggen gestaltet sich vor Ort doch schwieriger als gedacht… Das Internet in unserem Hostel lässt mich, wenn ich es denn überhaupt empfange, nicht auf meinen Blog zugreifen: „Gesperrte Webseite“…

Naja. Einige Tage zuvor machten wir beide uns erstmal auf den Weg zum Flughafen. Dort startete unsere Reise schon mit einem von mir verschuldeten Patzer; hatte ich doch meine zahlreichen Akkus und Powerbanks nicht ins Handgepäck gepackt. Also durfte ich vor dem Schalter mein Gepäck umpacken. Toll..!

Die Flüge an sich gingen dann aber recht zügig um. Neben dem tollen Bordprogramm lernten wir auch noch eine andere deutsche Backpackerin kennen, welche dann allerdings in Doha den Weg nach Australien einschlug. In diesem Sinne, falls du das hier liest Katharina; Wir hoffen dass du super angekommen bist, und viel Spaß haben wirst! Lass mal was von dir hören 😉

03.11.

Ein eher langweiliger Tag. Wir checkten ins Hostel ein, erledigten mit unserer Agentur von Steuernummer bis Bankkonto alles organisatorische und bewarben uns auf diverse Jobs.

04.11.

Der große Tag. Wir sollten unser erstes eigenes Auto abholen dürfen! Durch KiwiQuest konnten wir dieses schon in Deutschland in Auftrag geben, sodass wir es hier vor Ort nur noch abholen und bezahlen brauchten. Um notwendiges mit nützlichem zu verbinden, entschieden wir uns für den knapp drei Stündigen Fußmarsch zum Auto, um auf dem Weg noch etwas von Auckland zu sehen.

Wir verliebten uns beide schon beim ersten Anblick in dieses wundervolle Auto, welches mit so vielen Extras ausgestattet ist, dass unser Jahr in Neuseeland nur gut werden kann! Bilder und Videos vom Auto seht ihr vorerst jedoch noch nicht. Nicht mal meine Familie kennt das Auto, da wir damit noch etwas cooles vorhaben – bleibt gespannt! 🙂

Unsere Bewerbungsschreiben lohnten sich auch schon. Wir hatten den ersten Job auf einer Erdbeerplantage und konnten am nächsten Tag sogar schon anfangen. Geil! Das feierten wir natürlich direkt am Meer mit einem lecker gekochten Essen aus unserem Auto.

05.11.

Wir mögen das Hostel nicht. Die Gruppenduschen lassen sich teilweise nicht abschließen, der Putz blättert von allen Decken und unsere Betten haben 1910 zuletzt eine Waschmaschine von innen gesehen. Vom „Frühstück“ wollen wir gar nicht erst anfangen… Gut – das Backpacker Leben lernt einen, minimalistisch zu leben. Und aus dieser Sichtweise sollte man sagen: „Hey! Wir haben ein 2-Bett Zimmer, warme vier Wände und eine Mahlzeit morgens“. Aber irgendwie will das noch nicht an uns ran…

Aus diesem Grund entschieden wir uns, jetzt schon im Auto zu leben. Auch wenn wir das Hostel Zimmer noch bis zum 10.11. gebucht und schon bezahlt haben. Zumindenst für eine Dusche werden wir ab und zu zurück kommen.

Der erste Tag auf der Erdbeerplantage tötete uns aber. Es ging um 7 Uhr morgens direkt schon aufs Feld. Dort angekommen bekommt jeder eine Reihe zugeteilt und muss die Erbeeren in Boxen pflücken, die dann am Ende einer jeden Reihe abgestellt und von anderen Leuten im Traktor abgeholt werden. Ab 11 Uhr knallte uns die Sonne dann aber so sehr auf den Kopf, dass wir es zutiefst bereuten, uns nicht eingecremt und keine Kopfbedeckung eingepackt zu haben. Aber immerhin lernten wir sehr viele andere Backpacker kennen, die die Arbeit dann trotz der Sonne doch immens erleichtern.

Der Sonnenbrand machte sich dann nach Feierabend gegen 14 Uhr deutlich bemerkbar. Ich will nicht genauer werden…aber jede Bewegung tut weh. Höllisch!

06.11.

Die erste Nacht im Auto erfolgreich überstanden. Es ist viel geiler als wir es uns vorstellen konnten. Äußerst gemütlich und sogar richtig groß. Und auch die Arbeit ging schon viel leichter. Eingecremt und in Schaal und Kappe eingepackt dürften wir heute kaum einen Sonnenstrahl abbekommen haben.

Bei genauerer Betrachtung auf dem Feld fällt auf: Die knapp 50 Arbeiter bestehen nur zur Hälfte aus Backpackern, die dann aber primär aus Deutschland kommen 😉 Aber die andere Hälfte der Arbeiter besteht aus alten Einheimischen. Wie der Körper das noch mitmacht, wenn wir schon rumjammern…Ein Wunder.

Aber obwohl man immer sagt, dass der zweite Tag der schlimmste sei, ging er erstaunlich schnell rum. Bevor es dann aber in die örtliche Bibliothek zum bloggen geht, musste ich erstmal das Erdbeereis unserer Firma probieren. Man will doch schließlich wissen, wofür man arbeitet 😉

 

Und es schmeckt vorzüglich! Kann ich nur weiterempfehlen!

Wir lassen unseren Tag jetzt gemütlich bei einem Couscous Salat ausklingen, bevor es dann morgen wieder aufs Feld geht.

 

Wir hören uns! Bis dahin viele Grüße,

Anton & Till

 

 

Anton Neubert
Anton Neubert

wurde 1998 in der Main Metropole Frankfurt geboren. Er liebt es zu reisen und zu fotografieren. Seit Anfang 2017 bloggt er über seine Neuseeland Reise und über verlassene Orte, welche ihn besonders in seinen Bann ziehen.

3 Kommentare

  1. Julian sagt:

    Welches Hostel isses denn?

    LG Julian

  2. Peter sagt:

    Das Eis sieht ja geil aus! Lasst es euch gut gehen und arbeitet nicht so viel!

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