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24. November 2017
Spaß oder Arbeit? || Neuseeland #008
10. Dezember 2017

25.11.

Wir müssen kündigen. Laut Rose, der Aufseherin, arbeiten inzwischen weit über 150 Arbeiter auf den Feldern, sodass wir jeden zweiten Tag schon um 11 Uhr fertig sind. Wir können hier kaum noch Geld verdienen. Da wir sowieso asap aus Auckland rauswollten, kommt uns das gerade recht. Mal sehen, wer sich auf unsere Bewerbungen aus der Bib (= Bibliothek) melden wird!

26.11.

Bis zum bitteren Schluss?

Nope, das sollten wir an unserem letzten Arbeitstag nicht schaffen, bekamen wir doch ein Job Angebot zum Blaubeeren pflücken in Hastings. Um 10 Uhr hatten wir dann so die Schnauze voll und freuten uns so sehr auf den nächsten Job, dass wir einfach aufhörten.

27.11.

Lange Geschichte – kurze Erklärung: Wir hatten unser Auto beim Mechaniker „geparkt“, der das Auto nochmal durchchecken wollte, da der Motor öfters zu heiß wurde. Wir bekamen allerdings einen Mietwagen und fuhren mit diesem zum IEP Büro, um einige Papiere für den nächsten Job auszudrucken.

Abends war das Auto dann immer noch nicht fertig. Wir bekamen aber ein paar Matratzen und durften uns in die Werkstatt zum pennen stellen! Geil. Die ganze Werkstatt nur für uns…

28.11.

„11 Uhr könnt ihr es mitnehmen“.

„Kommt nochmal um vier“

„In einer Stunde sollte es fertig sein…“

Wir hatten unser Auto dann also am Abend gegen 21 Uhr wieder. Mit so vielen Neuteilen und einem neuen Motor, dass unser Mechaniker bei den gemeinsamen Bierchen jetzt schon von einem Neuwagen spricht 😉

29.11.

Einmal noch schnell in der Werkstatt vorbei geschaut. Um zu schauen, ob alles richtig eingestellt war und funktionierte. Tat es noch nicht ganz – vermittelte doch der Auspuff beim fahren mehr PS, als wir wirklich haben. Schade. Der tolle Sound war nach der Reperatur weg…

Abends verabschiedeten wir uns dann noch mit selbst geschriebenen Karten von unseren beiden Familien. Beide luden uns ein, uns jederzeit wieder in die Auffahrt stellen zu können. Danke!

30.11.

Nachdem Till sich von der Erdbeerfarm versichern ließ, dass er seinen Scheck per Post erhalten würde, verließen wir Auckland in den frühen Morgenstunden und machten uns auf den Weg nach Hastings.

Dort angekommen schrieben wir uns als erstes für den neuen Job ein. Eine Rückmeldung, ob wir den Job bekämen, sollten wir Ende der Woche bekommen, sodass wir Anfang nächster anfangen könnten.

01.12.

Also noch drei freie Tage, welche wir auf einem kostenfreien Campingplatz direkt am Meer verbringen. Kostenlos deswegen, weil wir einen Self-Contained-Van besitzen. Also alles dabei haben, um unsere Umwelt nicht zu belasten. Und deswegen dürfen wir hier kostenfrei stehen. 😉

Ich will ja nicht meckern, aber in Auckland hatten wir in der Bib 1 GB pro Tag/Gerät um uns mit Internet zu versorgen. Hier in Hastings gibt es am Tag pro Person maximal 250MB, welche auf eine Stunde begrenzt sind. Hmm. Aber immerhin., besser als nichts.

2.12.

Wir haben beide unsere Job Bestätigung bekommen. Am Dienstag geht es dann ausgeschlafen um 8:30 Uhr los.

Nach einer schönen Wanderung zogen wir einer warmen Dusche dann das schwimmen im eiskalten Wasserfall vor. Wir konnten diesen sogar runter springen und von hohen Bäumen ins Wasser springen, sehr cool.

Nicht nur dass wir hier die beiden deutschen Mädels wieder trafen, welche mit uns die erste Woche auf der Erdbeerfarm arbeiteten – sie haben sich auch jetzt bei der selben Firma beworben, wo wir am Dienstag anfangen. Zufälle gibt’s 😉

 

 

Anton Neubert
Anton Neubert

wurde 1998 in der Main Metropole Frankfurt geboren. Er liebt es zu reisen und zu fotografieren. Seit Anfang 2017 bloggt er über seine Neuseeland Reise und über verlassene Orte, welche ihn besonders in seinen Bann ziehen.

2 Kommentare

  1. Ursula sagt:

    wird immer besser

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