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Als Au Pair in Wanaka

In einer Neuseeland Facebook Gruppe hat Anton nach Leuten gesucht dir ihre Geschichte aus/über Neuseeland erzählen möchten. Und da dachte ich mir, wieso eigentlich nicht…

Ich bin Isabel 20 Jahre alt und war nach meinem Abitur 2016 für ein Jahr als Au Pair in Neuseeland. Anton hat euch ja schon einiges über das Leben eines Backpackers in Neuseeland erzählt. Und ich werde euch jetzt ein wenig über meine Zeit berichten.

Au Pair – was bedeutet das eigentlich? Die Frage wurde ich sehr häufig gefragt. Babysitter, Nanny, Ersatz Mama, große Schwester, gute Freundin für die Kinder. In meinem Fall war ich für meine Gastkinder eine große Schwester und gute Freundin. Aber das ist leider auch nicht bei jedem so… (Solltest du gerade selbst als Au Pair im Ausland sein, traue dich Probleme anzusprechen. Kommunikation ist sehr wichtig. Und wenn es einfach nicht passt, habe keine Angst die Gastfamilie zu wechseln)

Aber erstmal zu meiner Gastfamilie. Genau, ich habe nämlich für ein Jahr in einer (anfangs fremden) Familie gelebt. Meine Au Pair Agentur hatte sie mir vorgeschlagen und danach haben wir mehrere Wochen geschrieben und auch mehrmals geskypt, bevor für mich feststand das ist die Familie zu denen ich für ein Jahr gehen möchten. Und ich habe es in meinem Jahr kein einziges Mal bereut. Ich hatte echt sehr viel Glück mit dieser tollen Familie.

Also ging es im Juli 2016 nur 3 Tage nach meinem Abiball los Richtung Neuseeland. Nach kurzen Aufenthalten in Dubai und Brisbane bin ich im verschneiten Queenstown gelandet. Am Flughafen hat mich meine Gastfamilie abgeholt. Und nachdem wir noch etwas in einem Cafe gegessen haben, sind wir nach Wanaka (meinem neuen Zuhause für ein Jahr) gefahren.

Ich war von Anfang an sofort in Wanaka verliebt. Die kleine Stadt am See zwischen den Bergen ist einfach ein Traum. Da Wanaka umgeben von 2 Skifeldern (eins sogar mit direkten Blick auf den Lake Wanaka) ist, war ich dort im Winter natürlich auch Ski fahren. Und vor allem habe ich das Wandern für mich in Neuseeland entdeckt.

Mein Au Pair Alltag sah so aus, dass ich meine Gastkinder montags bis freitags morgens für die Schule fertig gemacht habe und sie dann zur Schule gebracht habe. Danach ein wenig Haushalt gemacht habe. Um 3 habe ich sie nachmittags abgeholt und bis 5 mit ihnen unterschiedliche Dinge unternommen bis die Eltern wieder da waren. Ich hatte tagsüber also schon recht viel freie Zeit wären sie in der Schule waren und die Wochenenden hatte ich auch immer frei. Im Gegenzug habe ich frei bei meiner Gastfamilie gewohnt und wöchentlich noch ein sogenanntes “Taschengeld” bekommen. Außerdem hatte ich auf das ganze Jahr 4 Wochen bezahlten Urlaub und häufiger auch schon den Freitag Nachmittag frei bekommen um ein längeres Wochenende zu haben. An den Wochenenden habe ich häufig mit anderen Au Pairs oder auch alleine viele Dinge in der Umgebung unternommen. Manchmal habe ich aber auch einfach “nur” Zeit mit meiner Gastfamilie verbracht. Den ich habe mich wirklich sehr wohl in der Familie gefühlt.

Da dies mein erster Blogeintrag ist möchte ich nicht, dass er zu lang wird. Wenn ihr mehr von meiner Zeit aus Neuseeland hören möchtet, hinterlasst doch gerne einen Kommentar. (Gerne auch mit Fragen) In meinem nächsten Blogeintrag werde ich dann auch mehr von meinen Aktivitäten aus meiner Zeit berichten. da gab es nämlich einiges Konzert, Hochzeit, Bungy Jump, Fallschirmsprung, ….

Wenn ihr Bilder von meiner Zeit in Neuseeland anschauen wollt dann, dann schaut doch mal auf Instagram bei Isabel_kng vorbei 🙂

isawanaka
isawanaka
Isabel hat 2016/2017 schon ein Jahr als Au Pair in Wanaka verbracht. Weil es ihr dort so gut gefiel, plant sie jetzt schon wieder ihren 6-wöchigen Urlaub für 2019.

3 Kommentare

  1. Julian sagt:

    Hi Isabel,

    schöner Artikel und klar möchte ich gerne mehr erfahren.

    Welche Agentur/Organisation oder wie hast du allgemein deinen Au-Pair Platz gefunden?

    Was hat dir am besten gefallen?

    @Anton: Die Ankündigungen in den Facebook Gruppen kannst du aber vielleicht was schöner schreiben 🙂

    LG Julian

    • isawanaka sagt:

      Es freut mich, dass dir der Artikel gefällt! 🙂
      Ich habe eine kleine neuseeländische Agentur gewählt. Der Ablauf wie ich eine Gastfamilie gefunde habe, war anderes als bei den vielen großen Organisation. Marina, von meiner Organisation Pukeko, hat mein “Bewerberprofil” mit denen der Familien verglichen und wenn diese zueinander passten, hat sie mir die Kontaktdaten der Gastfamilie gegeben und ich hab diese kontaktiert. Eine Besonderheit bei meiner Organisation war, dass Au Pair bzw Gastfamilien immer nur mit einer anderen Gastfamilie bzw Au Pair in Kontakt standen. Erst nachdem ich festgestellt hatte, dass mein erster Familienvorschlag aus Wellington nicht zu mir passte, hat Marina nach einer weiteren Gastfamilie für mich geschaut. Mein zweiter Vorschlag war dann auch schon meine spätere Gastfamilie aus Wanaka.

      Was mir am besten gefallen hat? Neben den vielen Dingen die ich erleben durfte (dazu wird nochmal ein Artikel kommen) bin ich sehr glücklich eine zweite Familie gefunden zu haben!

  2. Wow, danke für deinen tollen Artikel Isabel! Ich bin mir sicher dass du damit einige unentschlossene in deinen Bann ziehen kannst! 🙂

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